Erlebnispädagogik professionell gestalten

Weiterbildung Erlebnis­pädagogik-Intensiv

Berufsbegleitend zur Qualifikation als Erlebnispädagog*in – in rund 18,5 Monaten und mit den Zusatztiteln Outdoor Guide und Prozessbegleiter*in.

Förderung möglich – anteilige oder vollständige Übernahme der Lehrgangskosten sowie Zuschuss zum Arbeitsentgelt, abhängig von Betriebsgröße sowie persönlichen und betrieblichen Voraussetzungen.

Perspektiven
in Bewegung

Zielgruppen & Nutzen

Für Arbeitgeber, Beschäftigte und Fachkräfte

Für Arbeitgeber

Mitarbeitende qualifizieren. Pädagogische Qualität stärken. Förderung nutzen.

Für Arbeitgeber aus dem Sozial-, Bildungs- und Jugendbereich, für therapeutische, rehabilitative und psychosoziale Einrichtungen sowie für Unternehmen mit größeren Aus- und Weiterbildungsbereichen.

Beratungstermin für Mitarbeitende buchen
  • Mitarbeitende fachlich, methodisch und sicherheitsbezogen weiterentwickeln
  • Angebote um handlungsorientierte Lern- und Gruppenformate erweitern
  • Praktikum und Praxisprojekt mit konkreten Entwicklungszielen der Organisation verbinden
  • Sicherheits-, Risiko- und Notfallkompetenz stärken
  • Den Transfer des Gelernten in den Arbeitsalltag unterstützen

Für Beschäftigte & Fachkräfte

Mit Gruppen wachsen. Lernen erfahrbar machen. Beruflich weiterentwickeln.

Für pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in Jugendhilfe, Schule, Kita und Sozialarbeit, Fachkräfte aus Therapie und Rehabilitation sowie Ausbilder*innen, Trainer*innen und Erwachsenenbildner*innen.

Für therapeutische und psychosoziale Arbeitsfelder vermittelt die Weiterbildung eine pädagogische Zusatzqualifikation. Medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Befugnisse sind damit nicht verbunden.

Persönliche Teilnahmeberatung buchen
  • Methodisches Repertoire erweitern
  • Gruppenprozesse professionell begleiten
  • Lern- und Erfahrungsräume gestalten
  • Outdoor-Elemente fachlich fundiert als pädagogische Lernmedien einsetzen
  • Kompetenzen in das eigene Arbeitsfeld übertragen

Abschluss, Kompetenzen & Praxis

Erlebnispädagog*in mit den Zusatztiteln Outdoor Guide und Prozessbegleiter*in

Die Weiterbildung verbindet pädagogische Prozessbegleitung, erlebnispädagogische Methoden und fundiertes Sicherheitswissen mit dem konsequenten Transfer in die berufliche Praxis.

Für den erfolgreichen Abschluss sind mindestens 90 % Teilnahme, das 36-stündige externe Praktikum, das eigenständig geplante Praxisprojekt, die schriftliche Facharbeit und das Kolloquium erforderlich.

Die Outdoor-Elemente dienen nicht nur der eigenen Erfahrung: Sie werden fachlich erarbeitet, pädagogisch eingeordnet, praktisch erprobt und gezielt reflektiert.

Lerninhalte im Überblick

Pädagogische Grundlagen & Methoden

Grundlagen der Erlebnispädagogik, handlungsorientierte Lernprojekte sowie Planung, Begleitung, Reflexion und Transfer von Lernerfahrungen.

Gruppen & Prozesse

Gruppenprozesse, pädagogische Prozessbegleitung, Kommunikation, Kooperation und Konfliktbearbeitung.

Outdoor-Handlungsfelder

Klettern und Seilbauten, Kanu und Wasseraktionen sowie Bergwandern – als fachlich fundierte Lernmedien für die pädagogische Arbeit.

Sicherheit & Notfall

Sicherheits-, Risiko- und Notfallmanagement. Das Modul Wilderness First Aid ist verbindlicher Bestandteil der Weiterbildung und vermittelt praxisnahe Notfallkompetenz für Outdoor-Situationen.

Transfer & Abschluss

Externes Praktikum, eigenständig geplantes Praxisprojekt, Facharbeit und Kolloquium.

Lehrgänge und Module im Überblick

Grundlagen

  • Einstieg in die Erlebnispädagogik
  • Selbsterfahrung und Prozessgestaltung
  • Gruppendynamiken und Gruppenprozesse
  • Sicherheits- und Qualitätsmanagement

Fachlehrgänge

  • Kletter- und Seilelemente I und II
  • Kanu und Wasser I und II
  • Bergwandern in der Erlebnispädagogik
  • Erlebnispädagogische Lernprojekte
  • Wildnispädagogik und Wildniswissen
  • Erlebnis Winter – erlebnispädagogische Lernsettings im winterlichen Naturraum
  • Wilderness First Aid

Prozessbegleitung

  • Kinder und Jugend
  • Erwachsenenbildung

Praxis, Selbstlernen und Abschluss

  • Externes Praktikum
  • Begleitete Vorbereitung und Durchführung des Praxisprojekts
  • Selbstlernphase, moderierte fachliche Austauschrunden (TableTalks) sowie Transfer- und Auswertungsworkshops
  • Praxisbericht, Prüfungsworkshop, Abschlusslehrgang und Kolloquium

Umfang der Lehrgänge: 76 Weiterbildungstage und 648 Unterrichtseinheiten.

Warum OUTWARD BOUND Academy?

Erfahrung, die Lernen in Bewegung bringt

Seit mehr als 30 Jahren bietet die OUTWARD BOUND Academy Aus- und Weiterbildungen im erlebnispädagogischen Kontext an. Praxisnähe, verantwortungsbewusstes Handeln und hohe Sicherheitsstandards prägen die Weiterbildung.

OUTWARD BOUND Academy kennenlernen

Auf einen Blick

Intensiv lernen. Berufsbegleitend wachsen.

76
Weiterbildungstage
648
Unterrichtseinheiten
rund 18,5
Monate
berufs-
begleitend
Präsenz-, Digital- und Selbstlernphasen

Lernformat

Die Lehrgänge umfassen 648 Unterrichtseinheiten. Ergänzend bearbeiten die Teilnehmenden 26,25 Stunden angeleitete Lernaufgaben zeitlich flexibel. Präsenzlehrgänge, digitale Elemente und begleitete Selbstlernphasen greifen ineinander.

Praxis

Ein externes Praktikum im Umfang von 36 Stunden und ein eigenständig geplantes Praxisprojekt von mindestens 16 Stunden sichern den Transfer in unterschiedliche berufliche Praxisfelder. Zum Abschluss gehören außerdem Facharbeit und Kolloquium.

Termine & Einstieg

Aktuelle Durchgänge entdecken

Aktuelle Starttermine und Veranstaltungsorte finden Sie im Buchungsportal der OUTWARD BOUND Academy.

Aktuelle Durchgänge und Termine ansehenAlle Angebote im Buchungsportal der OUTWARD BOUND Academy

Zugang zur Weiterbildung

Teilnahmevoraussetzungen auf einen Blick

Die Weiterbildung steht Interessierten unabhängig von einem bestimmten formalen Bildungsabschluss oder einschlägiger Berufserfahrung offen. Entscheidend ist, dass das intensive, berufsbegleitende Lernformat zu Ihnen und Ihrem Vorhaben passt.

Motivation & Lernbereitschaft

Im Aufnahmegespräch sprechen wir über Ihre Motivation, Ihre Lernziele und die Bereitschaft, sich aktiv in Gruppen-, Praxis- und Reflexionsphasen einzubringen.

Eignung für das Lernformat

Im Aufnahmegespräch klären wir gemeinsam die persönliche und körperliche Eignung für die aktiven Outdoor-, Gruppen- und Selbsterfahrungsanteile.

Sprache & digitale Lernphasen

Erforderlich sind Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie ein geeignetes Endgerät mit stabiler Internetverbindung, Kamera und Mikrofon.

Qualifizierungschancengesetz (QCG) · § 82 SGB III

Weiterbildungsförderung für Beschäftigte und Arbeitgeber

Die AZAV-zugelassene Maßnahme kann bei erfüllten Voraussetzungen im Rahmen der Beschäftigtenförderung nach § 82 SGB III gefördert werden – häufig als QCG-Förderung bezeichnet. Je nach Betriebsgröße können bis zu 100 % der Lehrgangskosten übernommen werden. Arbeitgeber können für Zeiten, in denen Beschäftigte aufgrund der Weiterbildung nicht im Betrieb arbeiten, zusätzlich einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt von regulär bis zu 75 % erhalten.

Reguläre Fördersätze nach Betriebsgröße
BetriebsgrößeLehrgangskostenArbeitsentgeltzuschuss für Arbeitgeber
Weniger als 50 Beschäftigtebis zu 100 %bis zu 75 %
50 bis 499 Beschäftigtebis zu 50 %bis zu 50 %
Ab 500 Beschäftigtenbis zu 25 %bis zu 25 %

Abweichungen sind möglich: In Betrieben mit weniger als 500 Beschäftigten können für Beschäftigte ab 45 Jahren sowie für schwerbehinderte Menschen bis zu 100 % der Lehrgangskosten übernommen werden. Eine entsprechende Betriebsvereinbarung oder tarifvertragliche Qualifizierungsregelung kann die Förderung um fünf Prozentpunkte erhöhen. Der Arbeitgeber-Service klärt, welche Regelungen auf Ihre Situation zutreffen.

Voraussetzungen im Überblick

Die OUTWARD BOUND gGmbH als Träger und diese konkrete Weiterbildungsmaßnahme sind nach AZAV zugelassen. Die Förderung setzt unter anderem voraus, dass die Weiterbildung mehr als 120 Stunden umfasst und über kurzfristige, ausschließlich arbeitsplatzbezogene Anpassungen hinausgeht. Sie darf außerdem keine Qualifizierung ersetzen, zu deren Durchführung der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist. Der Erwerb eines Berufsabschlusses mit mindestens zweijähriger Ausbildungsdauer muss in der Regel mindestens zwei Jahre zurückliegen. In den letzten zwei Jahren vor Antragstellung dürfen Sie nicht an einer nach § 82 SGB III geförderten beruflichen Weiterbildung teilgenommen haben. Die persönlichen und betrieblichen Voraussetzungen prüft die Agentur für Arbeit im Einzelfall.

Der Antrag sollte möglichst frühzeitig vor Beginn gestellt werden. Für eine verlässliche Planung sollte die Förderentscheidung vor der verbindlichen Anmeldung für den geförderten Durchgang abgewartet werden.

Stand der Förderinformationen: 03.09.2026. Maßgeblich sind die individuelle Entscheidung der Agentur für Arbeit und die jeweils aktuellen gesetzlichen Regelungen.

Kosten im Überblick

Lehrgangskosten: 6.771,60 €

Die Lehrgangskosten gelten ausschließlich für die Teilnahme an diesem AZAV-zugelassenen Durchgang bei bewilligter Beschäftigtenförderung. Für die Teilnahme zu diesen Konditionen ist eine positive Förderentscheidung erforderlich.

Enthalten
Die im Lehrgang bereitgestellte Spezialausrüstung und die vorgesehenen Prüfungen
Unterkunft & Verpflegung
Für Unterkunft und Verpflegung fallen bei Lehrgängen mit Übernachtung zusätzlich 65 € pro Person und Nacht an.
Nicht enthalten
Fahrtkosten sowie persönliche Bekleidung und individuell benötigte Ausstattung gemäß Packliste

Welcher Eigenanteil an den Lehrgangskosten verbleibt, ergibt sich aus der Förderentscheidung. Über eine mögliche Übernahme von Fahrt-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten entscheidet die Agentur für Arbeit im Einzelfall.

Von der Beratung zur Teilnahme

Vier Schritte, klar abgestimmt

Arbeitgeber

  1. Persönliche Beratung zu Teilnahme und Ablauf nutzen
  2. Teilnahme, Arbeitszeiten, Freistellung und Transfer in den Arbeitsalltag intern abstimmen
  3. Förderung frühzeitig vor Beginn mit dem Arbeitgeber-Service klären und beantragen
  4. Teilnehmende nach der Förderentscheidung für den geförderten Durchgang anmelden

Beschäftigte & Fachkräfte

  1. Persönliche Beratung zu Teilnahme und Ablauf nutzen
  2. Weiterbildung, Arbeitszeiten und notwendige Freistellung mit dem Arbeitgeber abstimmen
  3. Förderung gemeinsam mit Arbeitgeber und Agentur für Arbeit klären und die persönlichen Antragsunterlagen einreichen
  4. Nach der Förderentscheidung für den geförderten Durchgang anmelden

Informationsmaterial zum Mitnehmen

Die passende Information für Ihre Perspektive

Was bringt die Weiterbildung Ihrer Einrichtung oder Ihrem Berufsalltag? Hier finden Sie Informationen zu Nutzen, Einsatzfeldern und Fördermöglichkeiten – zum Nachlesen oder für das Gespräch im Team.

Für Organisationen

Arbeitgeber & Unternehmen

Sozial-, Bildungs- und Jugendbereich

Mitarbeitende qualifizieren, pädagogische Angebote erweitern und den Transfer in die Einrichtung gestalten.

PDF · 3 Seiten · 277 KB

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Therapeutische und psychosoziale Einrichtungen

Erlebnispädagogische Gruppenangebote fachlich einordnen und Mitarbeitende für einen verantwortlichen Einsatz qualifizieren.

PDF · 3 Seiten · 277 KB

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Unternehmen mit Ausbildungsbereichen

Ausbildung und Nachwuchsprogramme um handlungsorientierte Lernformate ergänzen und Trainer*innen weiterentwickeln.

PDF · 3 Seiten · 277 KB

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Für Teilnehmende

Beschäftigte & Fachkräfte

Sozial-, Bildungs- und Jugendbereich

Das methodische Repertoire erweitern, Gruppen professionell begleiten und Lernen erfahrbar machen.

PDF · 3 Seiten · 277 KB

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Therapeutische und psychosoziale Arbeitsfelder

Pädagogische Erfahrungsräume im eigenen Arbeitsfeld gestalten – innerhalb der bestehenden beruflichen Rolle.

PDF · 3 Seiten · 277 KB

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Ausbilder*innen und betriebliche Trainer*innen

Ausbildung lebendig gestalten, Gruppen sicher begleiten und Lernerfahrungen in den Berufsalltag übertragen.

PDF · 3 Seiten · 276 KB

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Sie möchten Ihre Fragen persönlich klären? Zur persönlichen Beratung

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Für wen eignet sich die Weiterbildung?

Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an pädagogische Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schule, Kita und Sozialarbeit, an Fachkräfte therapeutischer, rehabilitativer und psychosozialer Einrichtungen sowie an Ausbilder*innen, betriebliche Trainer*innen und Erwachsenenbildner*innen. Sie steht auch Quereinsteiger*innen offen, die erlebnispädagogische Kompetenzen professionell aufbauen möchten und die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. Arbeitgeber können damit Mitarbeitende gezielt für pädagogische Gruppen-, Lern- und Entwicklungsprozesse qualifizieren.

Was lerne ich – und welchen Abschluss erhalte ich?

Sie lernen, erlebnispädagogische Lernprozesse zu planen, Gruppen professionell zu begleiten, Erfahrungen auszuwerten und Outdoor-Elemente fachlich fundiert als pädagogische Lernmedien einzusetzen. Sicherheit, Risiko- und Notfallmanagement sowie der Transfer in die eigene Praxis sind feste Schwerpunkte. Für den erfolgreichen Abschluss sind mindestens 90 % Teilnahme, das externe Praktikum, das eigenständig geplante Praxisprojekt, die schriftliche Facharbeit und das Kolloquium erforderlich. Sie erhalten die Qualifikation: Erlebnispädagog*in mit den Zusatztiteln Outdoor Guide und Prozessbegleiter*in.

Wie lässt sich die Weiterbildung mit dem Beruf vereinbaren?

Die Weiterbildung erstreckt sich über rund 18,5 Monate und umfasst 76 Weiterbildungstage beziehungsweise 648 Unterrichtseinheiten. Hinzu kommen 26,25 Stunden angeleitete Lernaufgaben, ein 36-stündiges externes Praktikum und ein eigenständiges Praxisprojekt von mindestens 16 Stunden. Arbeitszeiten, notwendige Freistellung und Praxistransfer sollten frühzeitig mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden; die konkrete Terminverteilung finden Sie im Buchungsportal.

Wie funktioniert die Förderung Schritt für Schritt?
  1. Beschäftigte und Arbeitgeber stimmen Qualifizierungsziel, Teilnahme, Arbeitszeiten und notwendige Freistellung ab.
  2. Der Arbeitgeber nimmt möglichst früh vor Weiterbildungsbeginn Kontakt zum Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit auf.
  3. Die OUTWARD BOUND Academy stellt die benötigten Angaben zur Weiterbildung bereit.
  4. Der Arbeitgeber beantragt den Arbeitsentgeltzuschuss. Beschäftigte reichen die persönlichen Angaben für die Übernahme der Weiterbildungskosten ein – selbst oder über den bevollmächtigten Arbeitgeber. Für mehrere Beschäftigte mit vergleichbarem Weiterbildungsbedarf kann ein Sammelantrag möglich sein.
  5. Die Agentur für Arbeit prüft Voraussetzungen und Förderumfang und entscheidet über mögliche Lehrgangskosten- und Arbeitsentgeltzuschüsse.
  6. Vor der verbindlichen Anmeldung für den geförderten Durchgang sollte die Förderentscheidung abgewartet werden.

Die Förderentscheidung trifft ausschließlich die Agentur für Arbeit; eine Bewilligung oder bestimmte Förderhöhe kann nicht zugesagt werden.

Förderung und Antragstellung bei der Bundesagentur für Arbeit · Informationen zum Sammelantrag

Welche Kosten entstehen für die geförderte Weiterbildung?

Die Lehrgangskosten von 6.771,60 € gelten ausschließlich für diesen geförderten AZAV-Maßnahmendurchgang; die Konditionen setzen eine positive Förderentscheidung voraus. Welche Lehrgangskosten übernommen werden und welcher Eigenanteil verbleibt, ergibt sich aus der Förderentscheidung. Für Unterkunft und Verpflegung fallen bei Lehrgängen mit Übernachtung zusätzlich 65 € pro Person und Nacht an; Fahrtkosten und persönliche Ausstattung sind nicht enthalten.

Wie starte ich Beratung und Anmeldung?

Wir empfehlen, zunächst einen persönlichen Beratungstermin mit der OUTWARD BOUND Academy zu vereinbaren. Gemeinsam klären wir die fachliche Passung, den Ablauf, den Praxistransfer und welche Angaben zur Weiterbildung für die Förderprüfung benötigt werden. Beschäftigte stimmen Teilnahme, Arbeitszeiten und Freistellung mit ihrem Arbeitgeber ab; der Arbeitgeber klärt die Förderung mit dem Arbeitgeber-Service. Nach positiver Förderentscheidung erfolgt die verbindliche Anmeldung für den geförderten Durchgang über das Buchungsportal.

Weitere Fragen

Welche Teilnahmevoraussetzungen gelten?

Für die Teilnahme sind weder ein bestimmter formaler Bildungsabschluss noch einschlägige Berufserfahrung erforderlich. Im etwa 45-minütigen Aufnahmegespräch klären wir Motivation und Eignung für die aktiven Outdoor-, Gruppen- und Selbsterfahrungsanteile. Erforderlich sind außerdem Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie die technische Ausstattung für digitale Lernphasen.

Welche Voraussetzungen werden für die Förderung geprüft?

Die OUTWARD BOUND gGmbH als Träger und die konkrete Maßnahme sind AZAV-zugelassen. Die Agentur für Arbeit prüft darüber hinaus unter anderem den Weiterbildungsumfang, die Inhalte, die persönliche Beschäftigungssituation sowie die zeitlichen Abstände zu einem vorhandenen Berufsabschluss und zu einer zuletzt nach § 82 SGB III geförderten Weiterbildung. Verbindlich entscheidet die Agentur für Arbeit im jeweiligen Einzelfall. § 82 SGB III ansehen

Muss mein Arbeitgeber zustimmen?

Für eine Förderung im bestehenden Arbeitsverhältnis ist die Mitwirkung des Arbeitgebers erforderlich. Er stimmt Arbeitszeit und Freistellung mit Ihnen ab und klärt die Förderung mit dem Arbeitgeber-Service. Den Arbeitsentgeltzuschuss beantragt der Arbeitgeber; die persönlichen Unterlagen zur Förderung der Weiterbildungskosten reichen Sie selbst oder über Ihren bevollmächtigten Arbeitgeber ein.

Wie funktioniert der Sammelantrag für mehrere Beschäftigte?

Sollen mehrere Beschäftigte desselben Betriebs mit vergleichbarem Weiterbildungsbedarf an derselben Weiterbildung teilnehmen, kann der Arbeitgeber einen gemeinsamen Antrag stellen. Die Beschäftigten oder die Betriebsvertretung müssen zustimmen; verbindlich entscheidet die Agentur für Arbeit.

Wie funktionieren Praktikum und Praxisprojekt?

Beide sind getrennte Transferbestandteile. Das externe Praktikum umfasst 36 Stunden. Im eigenständig geplanten Praxisprojekt übertragen Teilnehmende das Gelernte in ein eigenes Vorhaben von mindestens 16 Stunden. Zum Abschluss gehören außerdem Facharbeit und Kolloquium.

Wo finde ich aktuelle Durchgänge und Termine?

Die aktuell veröffentlichten Angaben finden Sie unter Aktuelle AZAV-Weiterbildungen im Buchungsportal der OUTWARD BOUND Academy. Alle Academy-Angebote ansehen.

Persönlich klären, was möglich ist

Passt die Weiterbildung zu Ihrem nächsten Schritt?

Wir beraten Sie zu Voraussetzungen, Ablauf, organisatorischem Rahmen und Praxistransfer. Außerdem zeigen wir, welche Angaben zur Weiterbildung für das Förderverfahren benötigt werden. Über die Förderung entscheidet die Agentur für Arbeit.

OUTWARD BOUND Academy
Jonas Friesewinkel
Leitung der OUTWARD BOUND Academy · Beratung zu Teilnahme und Fördermöglichkeiten

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